Tag

Wordpress

Browsing

Nach Entwickler.de wäre es vielleicht möglich, dass Wordpress 5.0 im November erscheint. Bereits jetzt scheint klar zu sein, dass die neue Version außer dem Gutenberg-Editor nicht viele Features mitbringen wird.

Bemerkenswert finde ich, dass es mit der neuen Version tatsächlich möglich ist, den alten Wordpress – Editor weiter zu benutzen. Er bleibt danach Teil des WordpressCores und lässt sich über das Admin-Panel wieder aktivieren.

Man könnte glauben, Gutenberg sei vor allem für die Wordpress-Nutzer gemacht, die besonders gern große Bilder in ihren Artikeln posten. Ich kenne aber viele Blogger, deren Artikel eher textlastig sind.

Manche finden es vielleicht sogar schade, dass so viele Wordpress-Themes diesen hohen Wert auf die Positionierung von Bildern legen. Angeblich gehören Fotos als Rankingfaktoren nun einmal zum Bloggen dazu. Also, sei’s drum. Die damit auch verbundene Gefahr, mal ein Fotos zu posten, für das man irgendwann einmal Post von irgendeinem Anwalt erhält, existiert schließlich weiter.

Gerade haben wir noch darüber diskutiert, dabei ist er (der Gutenberg-Editor) in seiner finalen Version bereits vorhanden (und hier auch installiert). Inwieweit die Macken (Umwandlung der Blöcke bzw. inkorrekte Übernahme von Überschriften beim Zwischenspeichern) inzwischen ausgeräumt sind, muss ich noch testen. Ich habe den Eindruck, dass diese Fehler noch nicht behoben wurden. 

Immerhin lassen sich alte Artikel jetzt mit Gutenberg editieren. Dies ging nach dem Update des Plugins Yoast SEO auf die Version 8.1 nämlich nicht. Das Update 8.1.1 hat diesen Fehler beseitigt. Das lag ja auch nicht an Gutenberg.

Ich würde mich nicht gleich als Freund des neuen Wordpress-Editor (Gutenberg) outen. Obwohl ich zwischendurch das Plugin immer mal wieder aktualisiert und ausprobiert habe, wurde ich nicht richtig warm damit. 

Begeisterung oder Vorfreude war es also nicht, was mich kürzlich dazu brachte, ihn nochmal „unter die Lupe“ zu nehmen. Aber gut, dachte ich, schließlich steckt er in der Testphase und wird für die Zukunft, wie ich hörte, ja doch gravierende Veränderungen für Wordpress mit sich bringen.

Die Zeit war günstig, weil Wordpress ihn den Usern mit dem letzten Update quasi „aufgezwungen“ hatte. Ich habe ihn also wieder einmal aktiviert und wieder deaktiviert und plötzlich stellte ich im Blog (nicht hier, sondern bei HorstSchulte.com) fest, dass die Navigation im Backend nicht mehr richtig wollte. Misslich.

Scroll Up