WordPress: Blog – Umzug zur neuen Domaine

Horst Plugins, Wordpress 4 Kommentare

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier einige Zusatzinformationen geben, die in der heißen Phase eines Umzuges vielleicht unnötigen Nervenaufrieb mindern können.

Bei dieser unglaublichen Menge von WordPress-Installationen, die es auf der Welt gibt, ist es logisch, dass es für jede Spezialaufgabe mehr oder weniger tolle Plugins gibt, die dabei helfen, die etwaigen Aufgaben zu lösen. Beim Blogumzug ist das nicht anders. Nun machen die meisten Blogger einen Umzug aber auch nicht jede Woche und so hoffe ich, dass meine kleinen Tipps für diejenigen unter uns willkommen sind, die gerade über einen Umzug nachdenken oder die kurz davorstehen.

Ich habe mich für mein kleines Projekt für das Plugin WP Migrate DB entschieden und einige der reichlich vorhandenen Anleitungen gelesen. Ich hatte vor einer ganzen Weile schon einmal versucht, einen Umzug hinzubekommen. Dabei bin ich u.a. an einer Datenbank gescheitert, die einige Fehler enthielt, die ich nicht lokalisieren konnte.

 

An tollen deutschen Anleitungen zur Handhabung des Plugins WP Migrate DB mangelt es nicht. Ich habe weiter unten einige Artikel zusammengestellt, die alle wertvolle Lektüre für Blogger sind, die den Plan eines Umzuges verfolgen.

Ich fand die Beschreibung von Martin Rütten große Klasse. Wahrscheinlich, weil mir dort erst aufgefallen ist, dass es wichtig ist, die Tabellen der Zieldatenbank genauso zu benennen wie die Tabellen in der Quelldatenbank.

Tabellenpräfix

Bevor die Änderung der Präfix und die Detailbearbeitung der Tabellen erfolgt, müsst ihr in der Zieldatenbank den Eintrag in der Datei wp-config.php (Routverzeichnis des Blogs) ebenfalls anpassen. Zuerst also die Änderung der wp-config.php und dann die Tabellenpräfix.

Diese Änderung von der die Rede ist, bezieht sich ausschließlich auf die Tabellenpräfix, die hierzu in den Tabellen der Zieldatenbank ausgetauscht werden muss. Das ist ein Kinderspiel, wenn man sich an die Anleitungen hält. Darüber hinaus muss allerdings unbedingt daran gedacht werden, dass darüber hinaus zwei Datenbanktabellen ebenfalls angepasst werden müssen, weil sie ebenfalls die „alte“ Präfix enthalten, die wir bereits geändert hatten.

In diesem Artikel von Lars Mielke wird sehr schön erklärt, wie die beiden Tabellen heißen und wie die Änderungen ablaufen müssen.

Passwort / Erste Anmeldung

Wichtig: Nach der Migration der Daten ist das Passwort nicht mehr das des neu eingerichteten Blogs, sondern das des alten Blogs. Ich denke zwar, dass die meisten daran denken werden. Aber nicht, dass ihr euch kurzfristig aussperrt, weil ihr doch nicht daran gedacht habt.

Eine Möglichkeit bei einer evtl. SQL-Fehlermeldung

Zum Schluss noch ein weiterer Hinweis, der meinen Umzug etwas behindert hat.

Beim Importvorgang der Migrationsdatenbank erhielt ich eine SQL – Fehlermeldung, mit der ich zunächst nichts anfangen konnte. Aber ich fand bei David Kehr eine Lösung, die sofort Abhilfe schaffte.

Dass sich die SQL-Datei i.d.R. in einem ZIP-Archiv befindet, wisst ihr sicher. Das spart insbesondere beim Import großer Files eine Menge Zeit. Deshalb muss die SQL-Datei, also die Datei, die geändert werden muss, (je nach ZIP-Programm, das ihr verwendet) sicherheitshalber zunächst kurz extrahiert werden.

Erst dann könnt ihr mit einem normalen Editor (Standard von Windows) per Suchen / Ersetzen den Übeltäter eliminieren bzw. in die Zeichenkette umwandeln, die benötigt wird. Die Änderung betrifft konkret die Zeichenfolge utf8mb4_unicode_520_ci. Sie muss nach utf8mb4_unicode_ci geändert werden. Dann habe ich die SQL-Datei gespeichert und wieder ins Archiv verschoben (Geht auch mit Drag and Drop). Die Migration erfolgte danach ohne Fehler in wenigen Sekunden.

Über diesen SQL Datenbank – Ex- und Import hinaus macht es parallel Sinn, Themes, Plugins und das Upload Verzeichnis zum Webspace des neuen Blogs zu kopieren. Am einfachsten ist, auf bestehende Backup-Plugins zurückzugreifen. Mein Favorit heißt UpdraftPlus. Es gibt eine Bezahlversion, die ich allerdings noch nicht benutzt habe. Ich komme mit der kostenlosen Version aus. Damit lassen sich ruckzuck per FTP Kopiervorgang die genannten Verzeichnisse umziehen. Alle drei Sachen (Themes, Plugins und das Upload-Verzeichnis) werden sinnvollerweise als Archive übertragen. Die mit Updraft gesicherten Daten bitte ins Verzeichnis wp-content kopieren. Falls eure FTP – Programme es nicht zulassen, ein gezipptes Archiv auf dem Zielserver automatisch zu entpacken (manche Varianten sind hinsichtlich der Größe der Archive limitiert), so könnt ihr dieses kleine Script nutzen. Es ist notwendig, die jeweils auszupackende Datei ganz oben in die Datei einzutragen. Sie enthält einen entsprechenden Remark.

Download

In diesem ZIP-Archiv befindet sich außer unzip.php noch die Datei docroot.php.Damit ist es möglich, sich das Stammverzeichnis des neuen Blogs anzeigen zu lassen. Diese Info braucht ihr für das Setup eures Plugins WP Migrate DB.

Viel Glück und viel Spaß beim Umzug.

Anleitung: Eine WordPress-Seite umziehen: Früher oder später ist es so weit: Der Kunde wechselt den Hoster und die WordPress-Installation soll vom einen Server zum anderen umziehen. Oder eine neu entwickelte Seite liegt in einer lokalen Umgebung (localhost) und soll auf den Server hochgeladen werden. – by Elisabeth – Tags: umzug, website, wordpress – https://die-netzialisten.de/wordpress/anleitung-eine-wordpress-seite-umziehen/

Mit WordPress richtig umziehen und die Domain ändern: Es kommt vor, dass man die Adresse einer WordPress-Webseite ändern muss. Zum Beispiel wenn sich die Domain geändert hat oder aber die WP-Seite nun in einem Unterordner liegt oder aus diesem ins Root der Domain verschoben wurde. – Tags: umzug, website, wordpress – https://www.netz-gaenger.de/blog/wordpress-tutorials/wordpress-adresse-oder-domain-aendern/

Eine WordPress-Webseite umziehen – so geht es: Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem du mit deiner WordPress-Webseite umziehen musst. Zum Beispiel weil du den Hoster wechseln möchtest oder von deiner Testumgebung (zB. einer lokalen) auf deinen Live-Server ziehen möchtest. – Tags: umzug, website, wordpress – https://wp-bibel.de/tutorial/eine-wordpress-webseite-umziehen/

WordPress-Website umziehen und Domain ändern: Es steht ein Hosterwechsel an? Oder ein Kunde möchte seine Seite von einer Entwicklungsumgebung mit der richtigen Domain auf seinen Server stellen? Wie schaffen wir es eine WordPress-Website mit allen Inhalten richtig und sauber umziehen zu lassen? – by Martin Rütten – Tags: migrate db, umzug, website, wordpress, wp migration – https://www.martin-ruetten.de/wordpress-website-umziehen-und-domain-aendern/


Notiz: Martin Rüttens Blog ist heute nicht erreichbar. Vielleicht werkelt er noch dran herum aufgrund des Stichtages 25.05. :-/ Ihr wisst schon, DSGVO. Ich hoffe, morgen ist er wieder online.

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und die hilflosen Maßnahmen eines kleinen Bloggers

Horst Bloggen, Wordpress 6 Kommentare

Folgende Maßnahmen habe ich in meinen Blogs durchgeführt, damit ich halbwegs beruhigt dem 25.05. entgegensehen kann:

1.) Datenschutzerklärungen erneuert
2.) WP GDPR Compliance
3.) Ich nutze für die Cookies dieses Plugin: http://bit.ly/2x8lULj
4.) Da ich nicht nur Youtube-Videos, sondern auch iFrames, FB- und Twitter-Nachrichten eingebettet habe, habe ich dieses Problem gleichzeitig gelöst. Auch mit Hilfe dieses Plugins: http://bit.ly/2x8X8ut
5.) Die Gravatare habe ich abgeschaltet und durch WP User Gravatar ersetzt. http://bit.ly/2s9Auwh
6.) Die IP-Adressen der bestehenden Kommentare habe ich per SQL gelöscht, neue werden erst gar nicht gespeichert
7.) Die Google Fonts sind abgeschaltet und durch eigene Fonts (z.T. Google-Fonts) ersetzt
8.) Die Emojis sind ausgeschaltet
9.) Die AMP – Version ist für HorstSchulte.com (hoffentlich) ebenfalls bereinigt. Das ist ein ganz eigenes Thema. Aber ich möchte das Plugin erstmal gern behalten.
10.) Ich verwende nur noch Shariff Wrapper.
11.) Habe alle Logs und Statistiken der Blogs abgeschaltet. Allinkl.com bietet dazu eine einfache Lösung an.

Klick zur Vergrößerung

Die neue Version von Antispam Bee kam, wie versprochen, rechtzeitig. Das beliebte WordPress-Thema „Newspaper“ von TagDiv erlaubte es bisher nicht, die Google-Fonts systemweit abzuschalten. Zum Glück haben die Autoren Wort gehalten und gestern ein Update des Themes herausgebracht, das dieses Feature enthält. Mein favorisiertes WordPress – Theme  „Total“ bietet diese Möglichkeit schon seit langer Zeit standardmäßig.

Die Umstellung auf https:// hatte ich schon vor längerer Zeit vorgenommen.

Ich habe irre viel gelesen, wenig verstanden und total viel ausprobiert. So ist es auch zu erklären, dass meine Datenschutzerklärung für die ich einen Generator bemüht habe, Punkte enthält, die in meinen Blogs eigentlich irrelevant sind. Dazu gehört der Hinweis auf Google Fonts, Typekit oder Google Analytics, das ich schon vor längerem ersatzlos gestrichen habe. Dass ich die IP’s in den Kommentaren gelöscht habe und bei neuen erst gar keine zulasse, war wohl unnötig. Schließlich geht so auch die einzige theoretische Chance dahin, einen Querulanten zu identifizieren. Aber bitte, lieber Gesetzgeber. Ihr wisst bestimmt, was ihr tut! Dafür spricht die große Einigkeit, die die letzten aufregenden Wochen gekrönt hat.

Wie habe ich zuletzt im Internet irgendwo so zutreffend gelesen: „Google befasst sich mit AI, die EU mit der Datenschutzgrundverordnung.“ Das kann ja nur gut werden.

Ja, so ist das aktuell in Deutschland / Quelle: DSGVO: Quatsch aus Brüssel? Diese Verordnung ist ein deutsches Werk – WELT

Entwarnung (vom Fachmann)?

Horst Bloggen, Wordpress Kommentieren

Jan Philipp Albrecht behandelt den Punkt, nach dem ich als „kleiner privater Blogger“ schon lang gesucht habe. Wie weit reichen die neuen Vorschriften für mich als einem Blogger, der in keinem Projekt irgendwelche Anzeigen platziert oder Statistikdaten erhoben hat?

Kann ich mich darauf verlassen, dass ein paar neue Knöppe fürs Sharen und die in vorauseilender Vorsicht vorgenommen Änderungen in meinen Blogs ausreichend waren? Ich glaube, eher nicht! Oder dürfen wir uns im Ernstfall vielleicht an Herrn Albrecht wenden oder auf seine diesbezüglichen Aussagen verweisen? Ich glaub an gar nix. Es hört auf, Spaß zu machen.

Als kleiner Blogger musste ich mich doch bisher um Datenschutz gar nicht kümmern. Was soll jetzt der ganze Aufwand mit der DSGVO?Wenn es kein rein privates Blog war, sondern z.B. Anzeigen geschaltet wurden oder es die berufliche Tätigkeit beworben hat, galt das auch schon bisherige Datenschutzrecht, sofern persönliche Daten erhoben wurden. Wer hier z.B. Google Analytics einbindet oder die Besuche des Blogs mitprotokolliert, hat sich auch bisher schon mindestens im Graubereich des Datenschutzrechts bewegt. Es ist daher sinnvoll, die DSGVO zum Anlass zu nehmen und die Einstellungen, WordPress-Plugins und ähnliches mal durchzusehen, ob wirklich alle Daten, die erhoben werden, notwendig sind. Anstatt Like-Buttons von Facebook direkt zu laden und so jeden Besucher und jede Besucherin des Blogs automatisch an Facebook zu verpetzen, empfehlen wir die datenschutzfreundliche zwei-Klick-Lösung z.B. von heise.de. Als kleiner Blogger muss man aber auch nicht befürchten, dass einem sofort die Datenschutzbehörde den Server beschlagnahmt und hohe Bussgelder verhängt. Falls man überhaupt ins Visier der Behörden geraten sollte, müssen deren Maßnahmen immer verhältnismäßig sein, und in der Regel machen sie bei „kleinen Fischen“, die einfach aus Unkenntnis gehandelt haben, Beratung statt Bestrafung.
Quelle: DSGVO – häufig gestellte Fragen, häufig verbreitete Mythen › Jan Philipp Albrecht

DSGVO-konform mit WordPress: Version 4.9.6 unterstützt euch dabei

Horst Bloggen, Updates, Wordpress 2 Kommentare

Ohne Eigeninitiative (plus einschlägiger Plugins) gehts also nicht. Aber immerhin, WordPress bietet Unterstützung.

Ich frage mich, was eigentlich passiert, wenn ein Blogger künftig unachtsamerweise ein Plugin oder ein neues Theme freischaltet und die Auswirkungen hinsichtlich der DSGVO nicht hinreichend beachtet.

Genauso fraglich bleibt, wer diesbezüglich für Fehler (Abmahnungen) aufkommt, die neuere Pluginversion oder (später vielleicht) ein vorbereitetes Theme verursachen.

Meine vorläufige Schlussfolgerung: Bloggen wird noch risikoreicher als es bisher schon war. Wie unterschiedlich selbst Fachleute die Sache bewerten, trägt auch nicht gerade zur Beruhigung bei.


 

T3n erläutert die Neuerungen in der aktuellen WordPress-Version.

Quelle: DSGVO-konform mit WordPress: Version 4.9.6 unterstützt euch dabei | ❤ t3n

Antispam Bee kommt mit Update vor dem 25.5.2018

Horst Plugins 1 Kommentar

Es gab vereinzelt Zweifel an der DSGVO-Konformität dieses beliebten Plugins. Um diese vollständig auszuräumen wird es vor dem 25.5. ein Update geben.

Nachdem es im Vorfeld einige Gerüchte bezüglich der DSGVO-Konformität Antispam Bees gab, hat das Kollektiv mit der in Kürze verfügbaren Version 2.8 großen Wert darauf gelegt, alle Zweifel auszuschließen und entfernt eine Option, zum Abgleich mit einer externen Spam-Datenbank. Der Abgleich, der bisher standardmäßig nicht aktiv war, ist für eine zuverlässige Spam-Erkennung nicht erforderlich, durch seinen Wegfall kann das Plugin aber nicht mehr versehentlich „falsch“ konfiguriert werden. Auch hinter den Kulissen wurden Optimierungen vorgenommen. IP-Adressen werden zum Beispiel nicht mehr im Klartext verarbeitet, was einen zusätzlichen Schutz der Daten bedeutet.Noch befindet sich Antispam Bee 2.8 in der Testphase. Wer dabei helfen möchte und über einige technische Grundkenntnisse verfügt, kann die Beta-Version auf GitHub herunterladen und installieren. Die finale Version 2.8 wird in den kommenden Tagen – und in jedem Fall noch vor dem 25.5. – als normales Update verfügbar sein.

Quelle: WP Letter #230

Topic: DSGVO – Google Fonts are not allowed, how to deactivate it – Alle Unklarheiten beseitigt?!

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Hier gehts um das WordPress Plugin „Elementor Page Builder“. Dennoch ist die Diskussion über die Auswirkungen der DSGVO im Bezug auf Google Fonts ziemlich interessant.

Nicht nur, dass ganz am Schluss auch eine Lösung steht, die speziell für Nutzer des Elementor Page Builder relevant ist.

 

Quelle: Topic: DSGVO – Google Fonts are not allowed, how to deactivate it « WordPress.org Forums

URL einer WordPress-Website ändern 

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Zur Lösung dieser Aufgabe gibt es eine ganze Reihe guter Artikel im Netz. Florian Brinkmann hat Anfang dieses Monats einen weiteren hinzugefügt.

Um die URL einer WordPress-Website zu ändern – beispielsweise wenn eine ganz andere Domain genutzt oder auch nur das Protokoll von http:// auf https:// umgestellt werden soll – gibt es mehrere Lösungen. Zwei davon stelle ich hier vor.

Quelle: URL einer WordPress-Website ändern · Florian Brinkmann