WordPress: Aus Backend ausgesperrt?

Horst Wordpress 2 Kommentare

Ich wollte die URLs meiner Website anpassen. Dabei habe ich wohl etwas falsch eingegeben und jetzt komme ich nicht mehr ins Backend. Wie kann ich die URLs korrigieren?

Im Moment häufen sich (wohl auch wegen DSGVO) Anfragen von AnwenderInnen, die unter Einstellungen > Allgemein falsche URLs eingegeben und sich dadurch ausgesperrt haben. Glücklicherweise lässt sich der Fehler aber schnell beheben.

Quelle: Website- und WordPress-URL korrigieren | pixolin

Verantwortungslose Fanpage-Betreiber?

Horst Bloggen, DSVGO 1 Kommentar

Dies hier verzapfen die deutschen Datenschutzbehörden zur EuGH-Entscheidung. Ich finde, allein die äußerst provokante Überschrift zeigt, auf welcher Seite die Datenschutzbehörden stehen. Sicher nicht auf der von Kleinunternehmern oder uns Bloggern:

Die Zeit der Verantwortungslosigkeit ist vorbei:
EuGH bestätigt gemeinsame Verantwortung von Facebook und Fanpage-Betreibern

Die unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder begrüßen das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 5. Juni 2018, das ihre langjährige Rechtsauffassung bestätigt. Das Urteil des EuGH zur gemeinsamen Verantwortung von Facebook und den Betreibern einer Fanpage hat unmittelbare Auswirkungen auf die Seitenbetreiber. Diese können nicht mehr allein auf die datenschutzrechtliche Verantwortung von Facebook verweisen, sondern sind selbst mitverantwortlich für die Einhaltung des Datenschutzes gegenüber den Nutzenden ihrer Fanpage.


Quelle: https://www.datenschutz-berlin.de/pdf/publikationen/DSK/2018/2018-DSK-Fanpages_EuGH_Urteil.pdf

Mich würde interessieren, wie sich diese Damen und Herren die „datenschutzrechtliche Verantwortung“ genau vorstellen, die wir nun gemeinsam mit Facebook zu tragen haben?

Die deutschen Aufsichtsbehörden weisen darauf hin, dass nach dem Urteil des EuGH dringender Handlungsbedarf für die Betreiber von Fanpages besteht. Dabei ist nicht zu verkennen, dass die Fanpage-Betreiber ihre datenschutzrechtlichen Verantwortung nur erfüllen können, wenn Facebook selbst an der Lösung mitwirkt und ein datenschutzkonformes Produkt anbietet, das die Rechte der Betroffenen wahrt und einen ordnungsgemäßen Betrieb in Europa ermöglicht. Link: 2018-DSK-Fanpages_EuGH_Urteil.pdf

Ich habe heute meine einzige „Fanpage“ deaktiviert. Wer von uns kleinen Bloggern hat schon die Hoffnung, dass Facebook anhand bisheriger Erfahrungswerte ein, wie die sagen, „datenschutzkonformes Produkt“ anbietet? Ich würde mich köstlich darüber amüsieren, wenn Facebook seinen europäischen Nutzern stattdessen so was wie das hier anbietet:

 

Aber das Geschäftsmodell wird eine solche radikale Lösung nicht zulassen. Bin gespannt, wie ein Kompromiss aussieht und ob die deutschen oder europäischen Datenschutzbehörden dann immer noch jubilieren werden.

Vielleicht gewinnen wir in den nächsten Wochen oder Monaten (?) Klarheit darüber, was sich solche Wichtigtuer eigentlich genau darunter vorstellen und was sie veranlasst, solche „Siege“ auch noch zu feiern.

Abmahngefahren: Bloß nix verdecken durch den Cookie – Hinweis.

Horst Bloggen, DSVGO 2 Kommentare

Und wieder habe ich etwas überlesen, was die DSGVO anlangt. Und es ist wohl zu befürchten, dass es anderen bei diesem Mammut nicht anders geht:

Wichtig: Wenn der Cookies-Hinweis am Ende der Webseite erscheint und ein eventuell nur dort befindlichen Link zum Impressum verdeckt, droht eine Abmahnung. Das ist insbesondere auch bei einem Aufruf der Webseite auf einem Handy zu prüfen. (DSGVO-Tipp Nr. 2) Link: DSGVO Technikkosten ǀ DSGVO-Kosten für Websites: 2,5 Milliarden € — der Freitag

Ich habe „mal“ gelesen, dass das Impressum im Menü nicht an erster Stelle, sondern auch als erster Unterpunkt auftauchen dürfe. Ich habe das Impressum in den Punkt Daten zusammen mit der Datenschutzerklärung gegeben. Ob das heutzutage rechtlich noch vertretbar ist? Dafür habe ich beide Punkt im Footer in ein eigenes Menü gepackt und dort ganz nach oben. Aber hier könnte genau das geschehen, was im „Freitag“ erwähnt wurde (s. Zitat).

Negative Auswirkungen der EU-Regulierung auf die Informationsgesellschaft

Horst Bloggen, DSVGO Kommentieren

Naanoo aktualisiert dankenswerterweise auf dieser Seite markante Beispiele negativer Auswirkungen der DSVGO / EU Regulierung.

Wir sammeln auf dieser Seite Berichte über negative Auswirkungen europäischer Regulierung auf Informationsgesellschaft, Informationswirtschaft und Freiheitsrechte.

Quelle: Negative Auswirkungen der EU-Regulierung auf die Informationsgesellschaft

Weitere interessante Themen:

Quelle: Mit der DSGVO stirbt die Vielfalt im Netz

 

15 Jahre WordPress 

Horst Wordpress Kommentieren

Wie sich die „Biografien“ gleichen (siehe unten verlinkten Podcast von Presswerk) 🙂 Als ich 2004 mit dem Bloggen anfing, gab es auch WordPress bereits. Aber erst ungefähr ein Jahr. Ich war zuerst mit einem Blog bei myblog.de (Die Community gibt es noch heute, allerdings ist die Site im Moment nicht erreichbar… vielleicht hat auch hier die DSVGO zugeschlagen?) Es gibt einige wenige Blogs, die es dort damals gab und auf die ich heute noch gelegentlich treffe. Darunter befand sich der größte Hetzblog gegen Muslime in deutscher Sprache. :-/

2005 habe ich meinen ersten eigenen WordPress – Blog gehostet. Die Einschränkungen bei myblog.de verleiteten mich damals, mich nach anderen Lösungen umzugucken.

2006 erhielt ich meine erste Abmahnung für eine Urheberrechtsverletzung. Der Fall machte damals Furore. Mir bereitete er eine traumatische Erfahrung.

Die vielfältigen Möglichkeiten, die selbstgehostete Blogs vor allem in technischer Hinsicht auch damals schon geboten haben, haben mich gereizt, was anderes auszuprobieren. Wenn ich mich richtig erinnerte, gab es damals nicht allzu viele Alternativen (Movable Type, Serendipity). Mit anderen Möglichkeiten habe ich mich nie wirklich beschäftigt.

Mein Provider hieß damals 1&1. Die Scheidung einige Jahre später war – technisch gesehen – eher schmerzhaft, und meine Vorbehalte gegen diesen Provider habe ich bis heut nicht mehr abgelegt. Seitdem bin ich sehr zufriedener Kunde bei Allinkl.com.

Der erfrischende Podcast über die Geschichte von WordPress lohnt sich:

Empfehlung: 15 Jahre WordPress – aus Sicht der deutschen Community – PressWerk – WordPress Podcast

Anklickbare URL nach Anwendung des Plugins „Disable Embeds“

Horst Bloggen, DSVGO Kommentieren

Mit dem Plugin „Disable Embeds“ werden die von mir bisher gern eingebundenen Youtube-Videos, Tweets oder Facebook-Status-Meldungen DSGVO-konform in einen Link umgewandelt. Keine Videos und keine Bildchen mehr, nur noch ein Link :-/

Das war notwendig, weil, soweit „man“ hört, solche eingebetteten Dinger Daten nach Hause schicken. Ist das nicht eine schreckliche Vorstellung?! Da sei die DSGVO vor! Die verhindert jetzt, dass unsere Daten irgendwo auf der Welt auf geheimen Servern ein schrecklich einsames von uns getrenntes und unbestimmtes Dasein fristen. Am Ende dienen sie noch irgendwelchen schäbigen Algorithmen zu Versuchszwecken.

Vor meinem geistigen Auge sah ich mich schon dabei, in meinem Hauptblog alle Videos und eingebetteten Tweets und Facebook-Statusmeldungen manuell löschen. Aber die Plugin-Autoren waren schließlich nicht untätig. So gibt es unter anderem dieses kleine Plugin, das mir diese Arbeit freundlicherweise abgenommen hat.

Nun steht anstelle der Videos und der anderen Dinger nur ein ein unscheinbarer Link in den entsprechenden Artikeln. Das Plugin macht diese Links nicht gleich anklickbar, was misslich ist. Schließlich sind es Links, die nun zurückbleiben und anklickbar sollten sie schon sein. Aber da dieses Plugin keine Einstellungsoptionen bietet, habe ich eine Lösung dafür gesucht, wie man eine URL im WordPress Blog klickbar macht. Ich wusste aus alten Zeiten, dass es dafür Lösungen geben würde.

Diese habe ich gefunden in in die functions.php meines Child-Themes eingefügt. Läuuuuft.

add_filter('the_content', 'make_clickable');

Diese Link-Lösung ist zwar nicht gerade schön. Aber immerhin kann ich die Leser mit ihr gesetzestreu und halbwegs praktisch zu den Inhalten führen 🙂

Bundespressekonferenz zur DSVGO mit sehr wenig Erkenntnissen

Horst Bloggen, DSVGO Kommentieren

Thilo Jungs Aufzeichnung der #ähm Bundespressekonferenz vom 23.05.2018 beinhaltet etwa ab Min. 18:26 Fragen zur DSVGO.

Es ist bemerkenswert, wie wenig Substanzielles die hochbezahlten Damen und Herren Regierungssprecher zum Thema zu sagen wissen. Es ist, wie allzu häufig bei diesen Veranstaltungen. Ich frage mich ein ums andere Mal, wieso es diese sicher nicht ganz preiswerte Veranstaltung überhaupt gibt. Ob die Medienvertreter das soviel anders sehen als ich?

Es wären Konsequenzen #ähm zu ziehen. Wohl auch personelle.

https://youtu.be/k9Dq1ML1X88