Wenns mit dem Blog mal nicht so läuft: Maulhalten, Durchhalten und weitermachen?

Horst Bloggen 24 Kommentare

Es mag aus der Sicht anderer Blogger total falsch sein, was ich jetzt schreibe. Aber ich finde, große Teile der Blogsphäre [sic], zumal die deutschsprachige, befassen sich viel zu stark mit sich selbst. Die ganzen Blogparaden sind ja zum Teil durchaus interessant, und es macht auch mir Spaß, mich daran zu beteiligen. Aber es gibt einfach zu viele selbstreferentielle, vor allem aber redundante Themen.

Ja! Mein Blog läuft überhaupt nicht gut. Seit 2004 hat sich viel verändert. Die Pionierzeiten liegen längst hinter uns. Viele alte Kumpel haben längst mit dem Bloggen aufgehört oder haben mir die Freundschaft gekündigt. Und klar, das liegt zum Teil auch daran, dass meine Themen und Meinungen nicht diejenigen sind, die andere teilen oder für die sich viele Leute interessieren würden.

Statt über kritische gesellschaftliche Fragen oder über Themen aus ganz anderen Bereichen zu bloggen und sich für die unterschiedlichen Standpunkte zu interessieren, lesen wir offenbar lieber, wie man „ein/e bessere/r Blogger/in“ wird. Wie der Blog schneller wird oder wie man die sozialen Netzwerke erfolgreich in sein „Eigen-Marketing“ einbindet. Es gibt sogar Leute, die dafür Kohle raushauen.

Da wird uns gefühlt zum 100.000sten Mal mitgeteilt, worauf man bei einer Überschrift oder in der Ansprache der Leser/innen achten sollte. Ich finde es manchmal richtiggehend komisch, dass sowas so gut zu funktioniert. Die Leserzahlen sind nämlich (vergleichsweise) irre hoch und die Zustimmung (Kommentare) sind fast nur positiv.

Vielleicht liegt der Erfolg dieser Blogger auch daran, dass man sich sonst an vielen Ecken im Internet unheimlich schnell in die Haare bekommt. Wenn man nämlich solche Themen verbloggt kann man fast sicher sein, dass alles gut ist und ruhig bleibt.

Die thematische Eingeschränktheit vieler Blogger ärgert mich, weil sie die Bloggerei immer langweiliger macht. Wie empfindet ihr das?

WordPress: Artikelinfos wie Views, Update-Infos und Gesamtzahl von Shares in ein Widget packen

Horst Uncategorized Kommentieren

Für den Fall, dass das Wetter überraschenderweise bald novembermäßig wird, hier auf die Schnelle mal ein Tipp, wie man ein paar Artikelinformationen in ein Sidebar-Widget packen kann. Es geht hier um drei Informationen, die man traditionell entweder unter den Artikel oder in den Meta-Informationen platzieren würde.

Die Anzeige der 3 Informationen ist nur in der Artikelansicht sinnvoll, da sich die Auswertung ja auch nur darauf beziehen. Man benötigt also entweder ein Plugin zur Steuerung der Anzeige des Widgets (z.B. Widget-Logic) oder regelt das, wie im Beispiel mit etwas PHP-Code.

1.) Anzahl der Aufrufe eines Artikels (Views)
2.) Wann wurde der Artikel zuletzt geändert (Update)
3.) Wie oft wurde der Artikel geteilt (Twitter, Facebook, Google+)

Zuerst braucht man ein PHP-fähiges Widget. Ich nutze im Backend den Editor „WP Edit Pro„, der auch diese Möglichkeit vorhält. Es gibt im Netz Codestückchen, die Widgets PHP-fähig machen. Diese könnte man ggf. via Toolbox von Sergej Müller in Gang setzen.

Zunächst also der Code für ein Widget, den man dort einfach einfügt (CSS H4 muss dem Theme entsprechend angepasst werden).

<?php if ( is_single() ) { ?> <h4 class="widget-title">Artikelinfo</h4>Dieser Artikel wurde bereits <?php setPostViews(get_the_ID()); echo getPostViews(get_the_ID())-1;?> mal gelesen.
<br />
Letzte Änderung des Beitrages am:
<!-- START DISPLAY UPDATE INFO -->
<?php if(strtotime($post->post_modified) - strtotime($post->post_date) > 86400)
echo "" ;
the_modified_date('j.m.y');?>
<!-- END DISPLAY UPDATE INFO --><br />
Insgesamt wurde dieser Beitrag <?php echo do_shortcode('[totalshares] '); ?> mal geteilt.

<?php }?>

So sieht der Code für die Ermittlung der Gesamtanzahl der Shares aus:

function getTotalShares($atts) {
extract(shortcode_atts(array(
'cache' => '3600',
'url' => 0,
'f' => 0,
'bgcolor' => '#ffffff',
'bordercolor' => '#ffffff',
'borderwidth' => '0',
'bordertype' => 'solid',
'fontcolor' => '#7fc04c',
'fontsize' => '55',
'fontweight' => 'normal',
'padding' => '1'
), $atts));

$shareHash = "$cache.$url.$f.$bgcolor.$bordercolor.$borderwidth.$bordertype.$fontcolor.$fontsize.$fontweight.$padding";
$totalShareRecord = 'totalshares_' . $shareHash;
$cachedposts = get_transient($totalShareRecord);
if ($cachedposts !== false) {
return $cachedposts;

} else {

if (!$url) $url = get_permalink($post->ID);

$json = file_get_contents("http://api.sharedcount.com/?url=" . rawurlencode($url));
$counts = json_decode($json, true);
$return = $counts['Twitter'] + $counts['Facebook']['total_count'] + $counts['GooglePlusOne'];
if ($f) $return = '
' . $return . '';
set_transient($totalShareRecord, $return, $cache);
return $return;
}
}
add_shortcode('totalshares','getTotalShares');

Hier noch der Code für die Views (ebenfalls z.B. einsetzen über die Toolbox von Sergej Müller):

// function to count views.
function setPostViews($postID) {
$count_key = 'post_views_count';
$count = get_post_meta($postID, $count_key, true);
if($count==''){
$count = 0;
delete_post_meta($postID, $count_key);
add_post_meta($postID, $count_key, '0');
}else{
$count++;
update_post_meta($postID, $count_key, $count);
}
}

// function to display number of posts.
function getPostViews($postID){
$count_key = 'post_views_count';
$count = get_post_meta($postID, $count_key, true);
if($count==''){
delete_post_meta($postID, $count_key);
add_post_meta($postID, $count_key, '0');
return "0 ";
}
return $count.' ';
}

Sichere Auswahl von WordPress-Themes für Ihren Blog

Horst Bloggen 6 Kommentare

Ann-Bettina von ABS-Leseecke hat sich für eine Blogparade ein Thema ausgedacht, das mir wirklich liegen sollte. Ob es auf der Welt einen Blogger gibt, der so viele WordPress-Themes durchprobiert hat? In den imaginären Charts könnte ich eine Spitzenposition einnehmen. 🙂

Hätte ich unter diesen Voraussetzungen denn wenigstens eine Methode anzubieten, nach der Themes auszuwählen sind oder was bewegt mich dazu, mir überhaupt so viele Themes anzuschauen und einen Teil davon hier oder in anderen Blogs auszuprobieren? Na, gucken wir mal.

Die rationale Methode, also die, die mir überhaupt nicht liegt,  wäre doch vermutlich die, dass man schaut, welches Theme am besten zum Themenbereich des Blogs passt. Längst gibt es ja eine Unmenge an themenspezifischen WordPress-Themes. Es gibt Themes für Fotos, Magazine, Essen und Trinken, Filmkritiken – ja es gibt inzwischen vermutlich kaum noch einen Sektor, der nicht auch durch spezifische WordPress-Themes abgedeckt wäre.

Ich schaue bei meiner Wahl als erstes darauf, dass mir das Thema optisch gefällt und ob die gebotenen Features in der Praxis auch einen Nutzen versprechen. Es gibt eine Vielzahl von eierlegenden Vollmilchsäuen, die theoretisch wohl alles abdecken, die aber für einen einfach Blogger vom Lande schlicht überdimensioniert sind. Featureismus wird auch von Wordpress-Theme-Autoren praktiziert, und es gibt sicher viele Nutzer, die davon nicht genug kriegen können.

Es ist ein bisschen so, wie bei einer großen Bürosoftware – beispielsweise MS – Office. Auch dort finden sich Funktionen, die selbst Spezialisten, wenn überhaupt, nur ganz selten nutzen. Ich denke da zum Beispiel an Excel, mit dem ich persönlich seit gefühlten Ewigkeiten auf Du und Du bin. Und ich nutze auch längst nicht alle Möglichkeiten, die diese Software bietet.

Ich empfehle statt der zahllosen ins Theme integrierten Funktionen die Nutzung von empfohlenen Plugins, um anstehende Aufgaben zu lösen. Die gibt es beispielsweise für Shortcodes.

Wechselt man nämlich irgendwann einmal das Theme, führt die Verwendung der ins Theme integrierten Funktionen oft zu unschönen und unerwünschten Rückständen. Es gibt diesbezüglich auch darüber hinausgehende Lösungen, die man mit Sergej Müllers Toolbox umsetzen kann.

Die Puristen unter den Bloggern werden möglichst ganz auf den Einsatz von Plugins verzichten und bevorzugen Bordmittel.  Sie ziehen es vor, die grundlegenden Dinge in der functions.php oder über die schon erwähnte Toolbox von Sergej Müller zu erledigen.

Aber wer sich nicht so gern in die Niederungen von PHP und Datenbank begeben möchte, dem sei die mächtig gefüllte Plugin-Datenbank von WordPress ans Herz gelegt. Es gibt darüber hinaus sehr viele externe Anbieter von WordPress Plugins. Das Angebot der WordPress-Plugins ist ebenso wie die Themen in der entsprechenden Bibliothek getestet und dürfte keine Probleme verursachen. Bitte vertraut externen Anbietern bitte nicht einfach blind, sondern erkundigt euch, wie die Erfahrungen anderer Nutzer mit diesen Produkten sind.

Es ist immer lehr- und hilfreich, sich bei den unzähligen Spezialseiten über die Erfahrungen mit Themes und Plugins zu informieren. Und zwar bevor man diese einsetzt. Ich teste neue Themes und Plugins meistens unter einer WordPress-Installation, für die ich eine Subdomain eingerichtet habe. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, WordPress lokal zu installieren, um diese inklusive Themes und Plugins eingehend zu testen.

Ich erlaube mir hier die Behauptung, dass ein lokaler Test mit der aktuellen WordPress 4-Version und mit der heute excellenten Unterstützung der infrage kommenden Provider für normale User kaum erforderlich sein dürfte. Früher waren solche Tests sinnvoll, heute geht das auch ohne. Aber es wird Nutzer geben, die das anders sehen.

Eine direkte Installation dürfte bei neu eingerichteten Blogs (ohne Content) ganz unproblematisch sein. Wenn man allerdings schon einige Artikel geschrieben hat, ist der vorherige Test neuer Plugins und Themes zu empfehlen. In diesem Fall: Backups bitte nicht vergessen! Für diesen Zweck gibt es ebenfalls wunderbar zuverlässige und einfach zu bedienende Plugins. Meine Plugins und Themes sichere ich täglich mit WordPress Backup (by BTE).

Hier eine kleine Übersicht über „meine“ Themes, die ich hier über die Zeit genutzt habe:

 

Kommen wir jetzt zu Ann-Bettinas Fragenkatalog:

1.) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?

Ich finde es außerordentlich praktisch, wenn das Theme für eigene Änderungen/Anpassungen entweder ein Child-Theme mitbringt oder eine custom.css. Letzteres ist beispielsweise bei dem großartigen Theme „Hueman“ des schwedischen Autors Alexander Agnarson der Fall. Für dieses Theme ist auch eine deutsche Sprachdatei verfügbar.

Ebenso finde ich es gut, wenn im Theme vorgesehen ist, auch gestalterische Änderungen am Backend-Editor vorzunehmen. Ellen von Elmastudio.de hat sehr schön beschrieben, worauf man dabei achten soll bzw. welche Schritt durchzuführen sind.

2.) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?

Ich habe schon alles mögliche ausprobiert. Z.B. ein Layout über die gesamte Seitenbreite – ganz ohne Sidebars. Ein Contentteil mit zwei Sidebars oder – wie derzeit – mit einer Sidebar. Ich fand es eine Weile sehr schick, den Blog ganz links auszurichten und nicht – wie es (fast) alle tun – zentriert. Also es ist sehr stark Geschmackssache. Wenn man auf Sidebars ganz verzichten möchte, sollte man allerdings bedenken, dass manche LeserInnen sich gern am Inhalt dieser Dinger orientieren bzw. einen Überblick über das Angebot verschaffen. Dabei spielt vielleicht eine Rolle, dass sie das durch viele andere Blogs so gewöhnt sind. Zu viel Individualität kann halt auch irritieren.

3.) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?

Ja, ich experimentiere gern mit Farben. Bei meinem letzten Theme war die Grundstimmung grün (ist nicht politisch gemeint). Damit die Farben halbwegs gut zusammenpassen, habe ich mir angewöhnt, ein Adobe-Tool namens Kuler zu nutzen. Dort bekommt man schöne Farbharmonien oder einfach Komplementärfarben geboten. Die Farbcodes nimmt man via Zwischenablage in die CSS-Datei und schon existieren ein paar neue Akzente im Blog. 🙂

4.) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?

Nein, kein Hintergrundbild. Einfach nur grau. Aber das kann sich (bei mir) ganz schnell ändern. Kürzlich hatte ich ein Theme, bei dem ich Hintergrundbilder genutzt habe. Ich fand das zwar auch ganz schick aber dann hat mich das schnell gestört. Ich fand, im Fall meines Blogs lenkte es vom Wesentlichen ab. Hier ein Screenshot davon.

Hintergrundbild

5.) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?

Absolut! Ich nutze responsives Design seit es das gibt. Vor allem die Themes von Elmastudio.de kann ich empfehlen. Von Ellen und Manuel gab es von Beginn an ausschließlich responsives Design. Auf mobilen Geräten erspart einem der Einsatz solcher Themes die Verwendung von eigenen Lösungen bzw. speziellen Mobil-Themes. Das Plugin Jetpack enthält ein mobiles Design. Das ist als Notlösung ok, aber ein responsives Theme macht mehr her – finde ich.

6.) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?

Persönlich bin ich mit WordPress absolut zufrieden. Ich hatte von 1996 bis 2012 eine Website mit Officetipps, die ich inzwischen eingestellt habe. Diese lief eine Zeit lang mit Joomla. Das ist ein schönes und leicht zu erlernendes CMS. Aber WordPress erfüllt alle Kriterien, die für mich entscheidend sind.

Ein dickes Kompliment noch einmal von meiner Seite an die Entwickler dieses wunderbaren Tools.

 

[Webmasterfriday] Und wer ist der Blog-Hoster deines Vertrauens?

Horst Bloggen 7 Kommentare

Auch wer nur hin und wieder mal hier bei Netzexil liest, könnte es mitbekommen haben: alles andere als selbstgehostete Blogs oder Websites kämen hier schon allein deshalb nicht in Frage, weil die Bastelein an den Themes oder Templates ohne „uneingeschränkten“ Zugriff schwer möglich wäre.

Der Webmasterfriday von dieser Woche steht unter dem knappen Motto: Blog-Hoster. Kein neues aber für jeden Blogger ein sehr wichtiges Thema.

Fremdeln

Gestartet habe ich so Mitte der 1990er Jahre bei Strato. Dann war ich einige Jahre bei 1&1 und ging dann – nach reichlich Ärger und Verdruss – zu Allinkl. Das war 2006 – übrigens dem Jahr meiner ersten Abmahnung!

Dort – bei Allinkl -,  finde ich, sind meine Blogs gut aufgehoben. Rückfragen stelle ich eigentlich nur sporadisch – ziemlich selten sogar. Alles in allem komme ich immerhin auf über 200 E-Mails. Aber diese „Korrespondenz“ mit Allinkl in den letzten 8 Jahren besteht im Wesentlichen aus Rechnungen. Von vierteljährlicher habe ich später auf monatliche Zahlung umgestellt.

Malware auf dem Webspace

Vor wenigen Jahren habe ich auf einen Schlag alle Blogs und meinen Account bei Allinkl gelöscht. Ich war nicht unzufrieden – nein, ich hatte mir mit meinen Blogs durch eigene Blödheit eine Malware eingefangen, die zu meinem Leidwesen auch Rechner meiner LeserInnen infiziert hatte. Ich wusste zuerst nicht, wie ich die Sache wieder in den Griff (also virenfrei) bekommen sollte. Die Daten hatte ich gesichert, die Domains waren allerdings futsch (Querblog), weil ich in meinem Frust alles gekündigt hatte.

Virus

Von Allinkl habe ich damals nicht die erwünschte Hilfe erhalten. Vielleicht war meine Anfrage auch nicht nachdrücklich genug. Nach meiner Kündigung wurde nicht nachgefragt, weshalb ich nach vielen Jahren alles (Webspace und Domains) gekündigt hatte.

Kündigungen

Business as usual – aber mit wenig Kundenorientierung. Ich habe mich seinerzeit ziemlich darüber geärgert.

Eine Antwort zu meiner abschließenden E-Mail, in der ich meine Enttäuschung ausgedrückte, habe ich nicht erhalten.

Unterstützung aus der Blogosphäre

Nach einigen Wochen habe ich dank der Hilfe einiger anderer Blogger (vor allem Marc hat mir Tipps gegeben) eine laufende Installation hinbekommen und einen neuen Blog (noch unter anderem Namen) online gestellt. Hilfe von Allinkl war zu diesem Zeitpunkt nicht vonnöten.

Vielleicht fragt sich mancher jetzt, weshalb ich unter diesen Voraussetzungen überhaupt wieder zu den Friedersdorfern zurückgegangen bin. Ganz einfach. Ich hatte inzwischen Zeit mich abzureagieren und mir war klar geworden, dass meine Erwartungshaltung an den Hoster und seine Dienstleistungen etwas übertrieben war.

Schließlich konnten die nicht für meine Blödheit und auch nichts für meinen Leichtsinn. Die damals betroffenen Designs (es waren fast alle installierten) waren infiziert und wurden in zeitraubender Kleinarbeit entweder komplett gelöscht oder von den Resten der Malware befreit.

Premium von Allinkl.com

Ich nutze das Premium-Paket von Allinkl.com und komme damit gut klar. Über Speicherplatz muss ich mir keine Gedanken machen. Die gebotene Performance reicht (hoffentlich auch den LeserInnen) völlig aus und wenn mal was ist, kriegt man schnelle und sehr zuverlässige Rückmeldungen.

Tools – Allinkl

Mit den zur Verfügung stehenden Tools können Pakete wie WordPress, Joomla und andere innerhalb von wenigen Minuten installiert werden. Der buchstäbliche Knopfdruck genügt. Ich erinnere mich da an ganz andere Aufstände, die noch vor wenigen Jahren nötig waren, um eine WordPress-Installation durchzuführen. Aber diese Zeit hatte auch etwas Schönes.

Was ich übrigens bis heute nicht verstanden habe, ist, dass man bei jedem neu installierten Theme zuerst einmal die Rechte via FTP ändern muss, um an den Templates Änderungen vornehmen zu können. Das ist zwar eine leichte Übung aber – wie gesagt – ich verstehe das Verfahren bis heute nicht. Ob das bei anderen Hostern genauso praktiziert wird?

Es gibt eine Menge von Boliden unter den WordPress-Themes, die individuelle Einstellungen im Theme-Verzeichnis (also nicht in der Datenbank) sichern. Änderungen funktionieren nicht, wenn vorher nicht die nötigen Schreibrechte angepasst wurden. Von Plugins kennt man das natürlich schon länger. Aber auf ähnliche Dinge muss man heute auch bei Themes achten.

Weitere Beiträge zum dieswöchigen Webmasterfriday:

  1. Mein Hoster des Vertrauens – code-bude.net
  2. Drum prüfe wer sich ewig bindet… › Saphiras World
  3. Meine Hoster Empfehlung
  4. Webmaster Friday – welchen Blog Hoster nutze ich?
  5. Welchen Blog Hoster hat man?
  6. PHP-Fusion und WWW – News: Bei welchem Webhoster ich bin – WebmasterFriday
  7. Webmaster Friday – Welches Hosting ist gut? – Henning Uhle
  8. Wo hostet ihr euren Blog? Das neue Thema beim Webmaster Friday. › Blog-Test24
  9. Unser Labrador und die Technik | Unser Labrador Tonko
  10. Welchem Blog-Hoster traue ich?Tages-Gedanken
  11. Webmasterfriday: Blog-Hosting – derecki

 

Neues Theme, alte Url

Horst Uncategorized 4 Kommentare

Geschrieben habe ich immer noch nix. Dafür habe ich mich heute trotz des schönen Wetters meinem Blog gewidmet. Meine Frau musste ja arbeiten…

Vielleicht vertreibt das neue Blog-Theme den Blues, der mich erwischt hat. Susanne hatte den „fälligen“ Themewechsel oder eine neue Url auf bekannt nett-ketzerische Art als Lösungsansatz vorgeschlagen.

Nicht nur Frau weiß, dass ein neues Kleid manchmal Wunder wirken kann.

Das Theme habe ich schon vor Monaten gekauft und auch hier schon eine Zeit lang im Einsatz. Ich verwende es auch bei http://2bier.de.

Hier habe ich ein paar Farben und Schriftarten eingesetzt, die man nicht so oft sieht. Wie findet ihr „meine“ Kreation?

URL zum x – Theme

Wie steht es denn nun wirklich ums Bloggen (in Deutschland)?

Horst Bloggen 6 Kommentare

Ich behaupte schon mal, dass deutsche Blogs auf dem Rückzug wären – Blogsterben und so. Aber dann lese ich auch wieder anderslautende Texte. Vielleicht kämpfe ich in dieser Beziehung mit einer selektiven Wahrnehmung.

Eben habe ich den Artikel für den dieswöchigen Webmasterfriday geschrieben. Im Beitrag von Martin war ein Link enthalten, der auf einen ähnlichen Artikel aus dem Jahr 2010 verwies. Schaut man also auf die Zahl der Teilnehmer, die vor ungefähr 4 Jahren bei dem Thema mitgemacht haben, denke ich, mein Eindruck wird doch nicht so ganz falsch sein.

Im Kommentarbereich waren 45 Einträge waren damals (2010) verzeichnet. Das liegt ganz erheblich über dem Schnitt der letzten Monate (Ok. Es waren Ferien 🙂 ).

Zahl der Beiträge im Kommentarbereich von Webmasterfriday:

Mai 2014 –  24 Beiträge, 8 Beiträge
Juni 2014 – 11 Beiträge, 12 Beiträge
Juli 2014 – 12 Beiträge, 9 Beiträge, 7 Beiträge, 8 Beiträge

Mai 2013 – 22 Beiträge, 29 Beiträge, 34 Beiträge, 34 Beiträge
Juni 2013 – 17 Beiträge, 18 Beiträge, 21 Beiträge, 25 Beiträge
Juli 2013 – 14 Beiträge, 21 Beiträge

Man kann sagen, dass die „Webmasterfriday – Welt“ bis April 2014 voll in Ordnung war. Danach war allerdings ein deutlicher Rückgang des Interesses zu verzeichnen. Zum Teil lag das wahrscheinlich auch an fehlenden Vorgaben durch Martin, weil er leider eine gesundheitliche Krise durchstehen musste.

Vielleicht kann man aber auf Basis der Zahlen auch auf eine Krise unter uns Bloggern schließen. Ich las vor einigen Tagen noch, dass immer mehr Leute bloggen würden. Also das genaue Gegenteil.

Wenn ich einen Blick auf die Blogrolls mir bekannter Blogger, so stoße ich häufig auf Blogs, in denen kaum noch was geschrieben wird.

Wie ist euer Eindruck?  Ich wünsche mir, dass die Resonanz auf den Webmasterfriday wieder ansteigt. Spätestens ab nächste Woche! Word?

[Webmasterfriday] Kommen wir zu den wesentlichen Fragen

Horst Bloggen Kommentieren

Kannst du nicht mal ruhig sein? Ich kann mich nicht konzentrieren! Leute, die keinen Artikel schreiben können, wenn Nebengeräusche sie ablenken, werden wohl auch wenig Sinn dafür haben, wenn dauernd Musik läuft.

Geräusche

Ich bin zum Beispiel der geräuschempfindliche Typ. Meine Frau entdeckt da mitunter pathologische Züge an mir. Schon wenn im Hotel im Frühstücksraum (ich übernachte in der Woche mehrmals im Hotel) einer laut schmatzt oder sonst welche Essgeräusche von sich gibt, könnte ich zum Elch werden.

Seit ungefähr 10 Wochen wohnt meine Schwiegermutter bei uns, weil sie nach einer gesundheitlichen Krise noch nicht wieder in ihre Wohnung zurückkehren kann. Eine liebe Frau, mit der ich mich sehr gut verstehe. Aber sie hat eine Eigenart, die mich auf die Palme bringen kann. Wenn sie Langeweile hatte, tippelt sie mit ihren Füssen auf dem Boden herum. Bei Parkett oder Steinboden macht sich das ganz ausgezeichnet. Mich macht das kirre. 🙂

Und jetzt Musik!

Martin hat gefragt: „Was hörst du für Musik beim Bloggen?„.

Vorweg. Musik stört mich nie! Weder beim Autofahren, beim Lesen, beim Arbeiten und auch nicht beim Bloggen. Sie gehört immer dazu. Auch gerade läuft Spotify. Im Augenblick ist es Filmmusik, die ich mir anhöre.

Ich höre ganz unterschiedliche Musik – außer Schlager und Volksmusik. Dagegen bin ich allergisch. Sie liegt über meiner Toleranzgrenze, die bei Geräuschen, wie ich schon ausgeführt habe, ausgesprochen – ich möchte mal sagen- labil ist.

Smooth Jazz

Für mich ist Musik Inspiration und Heilung. Heilung vom Alltag, von grauen Gedanken – fast nichts anders wirkt auf mich so positiv wie Musik. Dabei ist es (fast) gleich, um welches Genre es sich handelt.

Am liebsten höre ich Jazz, genauer Smooth Jazz. Einer meiner Freund hat mich mal kritisch gefragt, was ich denn an der Fahrstuhlmusik so dolle fände. Gemeiner Kerl. Aber – so ist das halt mit der Toleranz. Er kann sich eben nur für Pop-Musik erwärmen. Dabei hat diese Jazz-Art mit Pop-Musik eine Menge gemeinsam.

Für den Fall, dass dem einen oder anderen die Unterscheidung nicht so geläufig ist, nenne ich hier mal ein paar Interpreten, die für diese Musikrichtung stehen: George Benson, Kenny G, Bob James, Marcus Miller, Lee Ritenour, David Sanborn, Tom Scott, Spyro Gyra, Sade oder Grover Washington, Jr.

Musik kann Brücken schlagen

Musik, speziell eben dieser Smooth Jazz, vermag auch Brücken zwischen Bloggern zu bauen. 🙂 Meine überwiegend linken Positionen (hört, hört) führten zu vielen Diskussionen (hier – aber vor allem früher bei Finger.Zeig.net und Querblog). Und das vor allem mit liberalen Bloggern.

Irgendwann habe ich, schließlich schreibe ich ja nicht nur über so langweiliges Zeug, mal eine Liste mit meinen Lieblingsmusiktiteln veröffentlicht. Und das ergab dann in der Folge einen ganz anderen Gedankenaustausch. Politik spielt bis heute eine Rolle. Aber Musik tut es auch. Und letzteres ist im Gegensatz zur Politik immer erfreulich. 😉

Morgen Abend gehe ich mit meiner Schwester zu einem BAP-Konzert. Ich schrieb darüber. Die Band kenne ich (nicht persönlich, aber schließlich sprechen wir die gleiche Sprache) seit fast 40 Jahren. Wenn BAP das 40jährige Jubiläum im übernächsten Jahr feiern, sind meine Frau und ich (wenn alles gut geht) 40 Jahre lang verheiratet.

Bei Spotify gibt es das neue Album bereits („Das Märchen vom gezogenen Stecker“ 30 Lieder)

Also, der Stellenwert von Musik – auch beim Bloggen – ist unglaublich groß. Ich würde auch während der Arbeit, also im Büro Musik hören. Aber da geht es nicht, weil das dann doch irgendwie zu entspannt wirken würde. Und Arbeit soll ja – wie ich ziemlich spät gelernt habe – schließlich keinen Spaß machen!

[Webmasterfriday] Zu viele Accounts: Schnell mal ausprobieren

Horst Bloggen 2 Kommentare

Wenn ich meine Entdeckungsreise durchs #Neuland ob plötzlich aufkommender Zweifel abrupt unterbreche, frage ich mich, wer braucht den ganzen Kram eigentlich?

Und dann, wie zuletzt nach dem Pixelio-Ding, habe ich wieder einen Anfall bekommen und Dutzende von Diensten meiner Mitgliedschaft beraubt.

Alles findet ja verhältnismäßig anonym statt. Man weiß ja nicht, welche Entwickler man waidwund kündigt oder ob es in dieser Welt überhaupt einen juckt, dass man nicht mehr mitmacht. Naiver Gedanke, nicht wahr? Nur manchmal bekommt man nach dem Löschvorgang eine Nachfrage, warum und weshalb man sich abgemeldet hat. Man glaubt zu  wissen, dass solche Kündigungen keinem weh tut. Wenn man drüber nachdenkt, erweist sich der Gedanke als nicht unbedingt tragfähig. Aber das ist nicht das Thema.


Martin stellt beim ersten Webmasterfriday nach den Ferien die Frage, wie wir Blogger mit unseren u.U. sehr zahlreichen Accounts für alle möglichen Services umgehen. Von den dort namentlich erwähnten Diensten habe ich inzwischen nur auf einen wieder verzichtet – Pinterest. Ich nutze seit Jahren Flickr und Picasa, heute Google+. Bei Instagram habe ich auch noch einen Account, den ich erst vor wenigen Tagen wiederentdeckt habe. Den brauche ich persönlich nicht …

Zu viele Accounts

Das kennt jeder und mancher wird sich vielleicht auch schon darüber geärgert haben. Denn Accounts zu löschen dauert meistens immer etwas länger, als sich irgendwo neu anzumelden. Mitunter muss man sogar im Internet nach Hilfe suchen, um die Stelle zu finden, an der man den Account endgültig löschen kann.

Ich stelle mir mit einigem zeitlichen Abstand schon mal die Frage, warum ich mich dort überhaupt angemeldet habe. Die Sinnhaftigkeit meiner Aktion zu ergründen viel manchmal schon deshalb schwer, weil ich den Sinn oder die Funktion dieses oder jenes Dienstes nicht verstanden hatte. Das ist einer der Nachteile, wenn man kein Englisch kann.

Auf der anderen Seite habe ich mich allerdings oft intensiv mit den Möglichkeiten dieser Angebote auseinandergesetzt. Und schließlich war es häufig so, dass ich mit den deutschsprachigen Empfehlungen der Dienste auch einiges über dessen Besonderheiten gelernt habe.

Passwort-Tresor benötigt

Nennt man erst einmal eine stattliche Sammlung von Accounts sein Eigen, gelangt man irgendwann ganz sicher an den Punkt, an dem spezifische Erinnerungsfähigkeiten gefragt sind. Oder gibt es etwa immer noch Leute, die für alle Accounts ein einziges oder ein mäßig variiertes Passwort nutzen? Ich hoffe doch nicht! 🙂

Auch wenn man das Internet nicht so exzessiv nutzt, wird man in den „Alt-Medien“ über die im Internet lauernden Gefahren regelmäßig aufgeklärt. Man weiß also um die lauernden Gefahren.

Ein Passwort je Account?!

Für jeden Account ein eigenes Passwort? Und dann gibt es auch noch gewachsene Ansprüche an die Länge und Komplexität dieser Konstrukte. Wer soll sich das denn merken? Auch für diese Aufgaben gibt es längst Lösungen. Ich persönlich habe mir vor ein paar Jahren die Premium – Version von Last Pass gekauft und bin immer noch zufrieden damit. Es gibt einige gute Alternativen. Aber auch LastPass schafft es, die Passwörter (hoffentlich sicher) aufzuheben und ich kann diese plattformübergreifend (Plugins für alle Browser und Apps für iPhone, iPad) abrufen.

Da diese „Tresore“ u.a. auch den Service anbieten, sichere Passwörter zu generieren, kann ich inzwischen behaupten, dass (mit wenigen Ausnahmen) alle Accounts über eigene Passwörter gesichert wurden.

Einige Anbieter haben die „Zwei-Wege-Authentifizierung“ eingeführt. In manchen Fällen nutze ich diese gern – auch wenn ich das mitunter etwas umständlich finde.