Bloggen DSVGO Gutenberg Editor

Die DSVGO und unser aktueller Umgang mit ihr

Es ist ruhig geworden um die DSVGO. Was da noch an „Nachbearbeitung“ stattfindet, ist im Vergleich zu der Aufregung um ihre Einführung sehr übersichtlich.

Viele Blogger nutzen jetzt Google Fonts (und zwar nicht selbstgehostet!) oder Typekit – Fonts. Eingebettete Videos und eingebettete Postings von Facebook und Twitter finden ganz ohne „Warnschilder“ statt.  In meinem Hauptblog habe ich all Vorgaben der DSVGO berücksichtigt. Jedenfalls soweit ich das aus meiner heutigen Sicht beurteilen kann.

Ich erkläre mir diesen Verlust an Aufmerksamkeit damit, dass die konsequente Beibehaltung aller auch für Blogger verbindlichen Vorgaben um die Sorge darum, eine Abmahnung zu erhalten, inzwischen (Gott sei Dank!) nachgelassen hat. Aber ich mag mich irren. Es kann ja auch sein, dass der Otto-Normal-Blogger einfach keinen Bock mehr darauf hat, bei jedem neuen Plugin oder bei den immer stärker aufkommenden Gutenberg Blocks auf etwaige Fallstricke zu achten; von einem Wechsel eines WordPress-Themes (das die neuen Regeln für den bald standardmäßigen Gutenberg – Editor drauf hat) ganz zu schweigen.

Rakete

Perun weist in seinem aktuellen Newsletter auf ein Ärgernis hin, das dieses Problem etwas deutlicher macht. Es kommt bei den immer zahlreicher werdenden Gutenberg – Blöcke solche, für deren Funktion ungefragt die von manchen nach dem DSVGO – Theater nun einmal unerwünschten nicht-konformen Google-Fonts verwendet werden. Man kann diese „Leichtfertigkeit“ hier selbst betrachten.

Andererseits frage ich mich, wie die Verantwortlichen diese technischen „Problemchen“ in den Griff kriegen sollen. Schließlich kann man nicht wissen, welche Schriftarten ein Nutzer selbstgehostet hat. Der Aufwand für diese individuellen Klärungen wäre unrealistisch hoch. 

Check Einbindung Google-Fonts
Chrome – Browser – prüfen, ob externe Google-Fonts verwendet werden.

So bleibt dem verantwortungsbewussten Blogger nichts weiter übrig, als entweder auf alle neuen Gutenberg – Blöcke zu verzichten oder nach dem Ausprobieren jeder Neuerwerbung eines Themes, Plugins oder Gutenberg-Blocks im Browser zu checken, ob alles immer noch den eigenen Spezifikationen entspricht.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Horst sagt:

    An die Gutenberg Blöcke habe ich noch gar nicht gedacht. Ich orientiere mich beim Thema „fremde Inhalte“ meistens am Adblocker uBlock und der Funktion „verbundene Domains“. Die zeigt ganz genau von wo Inhalte geladen werden.

  2. Horst sagt:

    Da ich viel an den Themes verändere, habe ich mir (Chrome) angewöhnt, das mit >> rechte Maustaste und „Untersuchen“ << zu checken. Da kann man auch die CSS Codes schön kontrollieren. Wie beim Firefox.

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