Gutenberg Editor Wordpress

Leitfaden für Gutenberg (englisch)

Ich weiß nicht, ob dieser Leitfaden (siehe unten) neben ein paar interessanten Hinweisen auf die Funktionen des neuen Editors User des bisherigen Editors überzeugen werden. Ich denke nicht. Schließlich gibt’s auch für den bisherigen Editor seit Langem Plugins, mit deren Hilfe man solche Elemente kinderleicht in Artikel einfügen kann.

Dabei denke ich nicht einmal an Pagebuilder wie Elementor (für den es übrigens inzwischen ein Konvertierungsplugin um damit Gutenberg Blocks zu erzeugen). Ich hatte da eher als kleinere Plugins gedacht, mit denen sich via Shortcodes entsprechende Kunstwerke erzeugen lassen. Das bekannteste und mächtigste Plugin dieser Art dürfte wohl „Shortcodes Ultimate“ sein.

Ich schreibe meine Texte in zwei meiner drei Blogs seit ein paar Monaten  nur noch mit dem Gutenberg-Editor und komme sehr gut damit klar. Im dritten Blog kann ich auf den alten Editor deshalb nicht verzichten, weil die dort im Einsatz befindlichen Plugins z.Zt. nicht verzichtbar sind. Sie sind noch nicht Gutenberg-kompatibel. Außerdem lässt das dort eingesetzte Theme eine sinnvolle Nutzung noch nicht zu. Das ist übrigens mit Abstrichen auch bei meinem Hauptblog so gewesen. Ich habe ihn mit ganz geringem Aufwand (functions.php und style.css) selbst für die Nutzung von Gutenberg präpariert. 

Die für mich doch sehr allgemein klingende Aussage der WordPress-Verantwortlichen, dass Gutenberg die Zukunftsfähigkeit und Barrierefreiheit von WordPress sichern helfen soll, scheint mir als Grund für diese nicht gerade sehnsüchtig erwartete Umstellung dieses Kernstückes wenig überzeugend. 

Dass Gutenberg einerseits zwar in den WordPress-Core hineingenommen wurde, andererseits aber die Wahlfreiheit zu Gunsten des jetzigen Editors auch weiterhin bestehen bleiben soll, deutet für mich darauf hin, dass WordPress selbst unsicher ist, ob Gutenberg sich bei den installierten rund 31 % der weltweiten CMS- Installationen behaupten kann. Im September wurden laut WordPress ca. 70,5 Mio. Blogposts via WordPress geschrieben. Wie viele von denen wohl mit Gutenberg verfasst worden sind? Es soll immerhin 500.000 aktive Installationen von Gutenberg geben. Ob da auch die einbezogen sind, die mit dem letzten Update installiert wurden? Keine Ahnung. Bei über 66 Mio. WordPress-Installationen, die es bereits 2013 gab, scheint mir die Zahl von 500.000 Gutenberg-Plugin-Installationen ein wenig klein.

Eigentlich habe ich in den vielen Beschreibungen über den Editor nur ein Argument entdeckt, das einerseits einleuchtend ist, andererseits aber wahrscheinlich nicht allzu viele User überzeugen dürfte. Zukunftsfähigkeit und Barrierefreiheit scheinen als „Verkaufsargumente“ ein bisschen wenig zu sein.

Ich bin mit dem Gutenberg-Editor zufrieden und das schon, seit ich mich für seinen produktiven Einsatz ca. Anfang August d.Js. entschieden habe. Wenn ich ehrlich bin, könnte ich bei einem direkten Vergleich mit dem alten Editor nur wenige Punkte für Gutenberg nennen. Die Formatierungsmöglichkeiten sind bei Gutenberg in der Basisausstattung durchaus nicht so überzeugend. Zum alten Editor hatte ich stets das Plugin WP-Edit von Josh Lobe im Einsatz. Mit der Flexibiliät dieser Kombination kann Gutenberg (noch) nicht mithalten. Weiterhin ist es (noch) nicht möglich, Quicktags (z.B. Addquicktags) zu benutzen. 

Beispiel: stehengebliebende Shortcodes nach dem Löschen eines Plugins

Dennoch ist es so, dass ich Gutenberg längst zu schätzen weiß. Ich habe mir selektiv aus der Block-Library die Dinge heruntergeladen, die mir sinnvoll erschienen sind. Für die Einzelplugins wie für die Sammlungen gelten aber der gleiche Vorbehalte, die auch für Shortcodes im Support für den alten Editor galten. Löschst du diese Plugins bleiben je nachdem hässliche Reste im Text stehen. 

Quelle: Was es mit dem neuen Gutenberg-Editor auf sich hat (Pro und Contra)

Quelle: A Comprehensive Guide for the Gutenberg WordPress Editor – Designmodo

Gutenberg is the new editor in WordPress, which is going to provide ease and a new and easy editing experience for WordPress websites. In this post, you’ll learn a few hands-on tricks to create media-rich posts and pages especially if …

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Sabiene sagt:

    Ich habe gestern für ein neues Projekt Gutenberg ausprobiert und halte es für ein bisschen unausgegoren. Mit Sicherheit habe ich mich aber auch damit zu kurz auseinandergesetzt. Aber intuitiv geht trotzdem anders.
    LG Sabienes

  2. Horst sagt:

    Die Skepsis verstehe ich gut. Ich habe mich inzwischen eingearbeitet – kann ich sagen. Ich komme auch gut klar. Allerdings sehe ich wirkliche Vorteile gegenüber den Möglichkeiten des alten Editors trotz der Zeit immer noch nicht. Aber jetzt werde ich durchhalten und schauen, was WordPress an der Stelle bringen wird.

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